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Zeitzeugenbegegnung mit Michael Maor

Zeitzeugenbegegnung mit Michael Maor

10.-13. November: Zeitzeugenbegegnung mit Michael Maor – Holocaustüberlebender und ehemaliger Geheimdienstagent

Vom 10.-13. November 2014 besucht der Holocaustüberlebende und ehemalige Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes Michael Maor vier Schulen sowie das Landesinstitut für Schule und Medien im Land Brandenburg, um über seine Erlebnisse und Erfahrungen während der Shoah zu berichten.

Michael Maor wurde 1933 als Einzelkind jüdischer Eltern in Halberstadt geboren. Seit seiner Geburt wurde seine Familie verfolgt. Flucht und Haftaufenthalte wechselten sich ab. Auf der Flucht aus Topusko (heutiges Kroatien) wurden seine Eltern von den Deutschen erschossen. Michael Maor blieb mit 11 Jahren als Waise zurück. Ihm gelang die Flucht nach Italien und im Juni 1945 schließlich die illegale Einreise nach Palästina. Nach dem Armeedienst studierte Michael Maor Fotografie in Deutschland. Daneben war er bereits als Spezialagent für den Mossad tätig und war dabei unter anderem an den Vorbereitungen zum Eichmann-Prozess beteiligt. Herr Maor lebt heute mit seiner Frau in Israel.

Termine:
Mo, 10.11. Evangelisches Gymnasium Doberlug-Kirchhain, 10.45 Uhr
Di,  11.11.  Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, Ludwigsfelde, 10.30 Uhr
Mi,  12.11.  v. Saldern-Gymnasium, Brandenburg a.d.Havel, 9.30 Uhr
Mi,  12.11.  Paul-Gerhard-Gymnasium Lübben, 13.00 Uhr
Do, 13.11.  Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder a.d.Havel, 10.30 Uhr

Die Zeitzeugenbegegnungen in Brandenburg werden vom Bildungsministerium des Landes Brandenburg beauftragt und unterstützt sowie durch diverse weitere Stiftungen wie die EVZ-Stiftung, und die Harold-Bob-Stiftung gefördert. Ein besonderer Dank gilt der großzügigen Förderung der F.C. Flick-Stiftung, die sowohl finanziell als auch durch persönliches Engagement das Projekt unterstützen und mittragen.

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