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Sachbericht Interreligiöse Gespräche 2019

Sachbericht Interreligiöse Gespräche 2019

Sachbericht

Sachbericht zu den Interreligiösen Gesprächen 2019 in Orten Brandenburgs

 Unsere diesjährigen interreligiösen Gespräche mit Vertretern des Buddhismus, des Judentums, des Islams und mit einem Vertreter der Religionskritik beleuchteten mehrere Fragestellungen:

 Zukunftschancen von  Religionen?

Religionen für die Zukunft der Gesellschaft?    

Befreiung für die Vielfalt des Lebens –   oder Entmündigung des Menschen ?

Das Team von INI e.V. war und ist bereit, in die Tiefen und Weiten Brandenburgs zu fahren, um Intoleranz, Rassismus und Ignoranz auch in kleinen Orten aktiv und offensiv zu begegnen und Toleranz und Respekt zum Durchbruch zu verhelfen. Das Team hat sich auf die Herausforderungen eingelassen – und wir waren den unterschiedlichen Menschen vor Ort kompetente und intensive Gesprächspartner.

Dabei gilt: Der Aufwand ist jedes Mal enorm und verlangt höchste Anerkennung – jede Veranstaltung kostet dem einzelnen Referenten zumindest 8-10 Stunden – mit An- und Abfahrt.

Das Team und Büro von INI (besonders R.-K. Pahnke) erarbeitet das Thema, sucht die Orte heraus, spricht potentielle Partner an, trifft Absprachen, organisiert den Minibus und trifft auch die Verabredungen mit unserem bewährten Driver.

In der Regel verändert eine solche Veranstaltung dann das interkulturelle Klima vor Ort und wirkt sich nachhaltig toleranzbildend aus. Wir hoffen und erwarten auch, dass sich die Verantwortlichen der Staatskanzlei und der Ministerien dessen bewusst sind, was da für die politische und gesellschaftliche Kultur unseres Landes geleistet wird.

Ca. 200 Personen haben sich insgesamt an den Gesprächen beteiligt- je auch nach Aktivität unserer Partner vor Ort. Wobei beachtet werden muss, dass wir uns auch darauf eingelassen haben, auch kleineren Orten unsere Gesprächsangebote zu machen- mit einer bemerkenswerten positiven Resonanz.

In diesem Jahr haben wir außerdem ein Experiment gewagt.

Wir haben eine Verabredung mit dem Elsterschlossgymnasium getroffen und eine Veranstaltung mit einer großen Gruppe von Schülern der oberen Klassen (und Lehrer*innen)  gewagt- nach Verabredung mit der Schule. Und diese Veranstaltung war ein großer Erfolg.

Die Schüler*innen waren gut vorbereitet und unser Team hat die Begegnung als sehr wichtig empfunden.

Wir überlegen nun, ob wir Veranstaltungen dieser Art in dem Rahmen unserer Arbeit nicht stets einbeziehen sollten. Wir sind dazu bereit – und d.h. auch zur Übernahme der damit verbundenen Arbeiten.

Wir möchten uns bei der Staatskanzlei und allen Befürwortern und Förderen dieser Arbeit sehr herzlich bedanken –  ich selbst für das Team besonders in der Hoffnung – dass den Referenten und dem gesamten Team eine öffentliche Anerkennung ausgesprochen wird. Es wäre an der Zeit.

Ich grüße sehr herzlich im Namen der gesamten Teams und der MitarbeiterInnen von INI e.V.

Rudi-Karl Pahnke

15.12. 2019

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