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Nili Goren im Jüdischen Museum Berlin

Nili Goren im Jüdischen Museum Berlin

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Am 20.10.2014 fand im Jüdischen Museum eine besondere Lesung statt. Die Schauspielerin und Schriftstellerin Chris Pichler las die Texte der Hefte, die der Vater von Nili Goren, ihr schrieb, um sie in ihrem Versteck zu ermutigen und die Verbindung zu ihr zu halten. Chris Pichler hat „Lieneckes Hefte“ in eine sehr berührende Lesung umgesetzt.

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Natürlich fällt sofort auf, dass ihre Geschichter eine Parallele zu Anne Frank ist, nur dass sie nicht verraten und ermordet wurde. Die niederländischen Arztfamilien, die sie versteckten, haben schließlich auch noch dafür gesorgt, dass die Hefte ihres Vaters – gegen seinen Willen und seine Vorsicht vor der Gestapo, erhalten blieben, so dass wir sie heute noch lesen und uns von ihnen tief anberühren lassen können:“Lieneckes Hefte“.

Tami Schem Tow hat die Biographie von Nili Goren und diese Hefte zu einem wunderbaren Buch geformt: „Das Mädchen mit den drei Namen“.

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Die Veranstaltung im Jüdischen Museum am 20.10. 2014 war eine sehr besondere – mit der Lesung, dem Dabeisein von Nili Goren und einer Musikgruppe aus dem Mendelsohn-Gymnasium.

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