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Erklärung des bisherigen und des neuen Vorstandes des Instituts Neue Impulse e.V.

Erklärung des bisherigen und des neuen Vorstandes des Instituts Neue Impulse e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, es ist Gift, wie Angela Merkel sagte,

was da tief in den Seelen und Hirnen

vieler Menschen ist,

braunes, rassistisches, todbringendes,

Totenkopf- Gift.

Wir von INI e.V. setzen seit sehr vielen Jahren-

dennoch und gerade deshalb –

auf Aufklärung und Begegnungen,

Demokratisierung der Pädagogik.

Ehrenamtlich organisieren wir Begegnungen

in Israel und hier in Deutschland.

Wir hoffen und glauben an Menschen,

die sich auf Begegnungen einlassen,

die sich öffnen für Wahrheit, auch wenn sie schmerzt,

und für Toleranz,

die andere durch neue Impulse in ihrer Kultur

und Lebensart tolerieren, von ihnen lernen

und sie akzeptieren wollen.

Seit sehr vielen Jahren organisieren wir besonders

Begegnungen und Gespräche

mit Zeitzeugen des Holocaust,

mit Vertretern unterschiedlicher Religionen.

Aber wir haben es schwer –

wie sehr, sehr viele Initiativen

in unserem Land.

Als wir vor Jahren förmlich gebettelt haben,

dass wir Mittel für die Arbeit einer Mitarbeiterin bekommen

und Mittel für ein kleines Büro,

da gab es keine offenen Ohren

und nur minimalstes Projektgeld.

Seit Jahren hat jemand deshalb

sein Schlafzimmer geräumt,

um diese Arbeit nicht sterben zu lassen.

Die Arbeit brauchte einen Raum.

Wir haben die Arbeit fortgesetzt –

bis an die Grenzen unserer Kraft.


„Wir erwarten, dass Sie sich ausbeuten“.

Diese Aussage, diese Antwort klingt

noch in unseren Ohren und Seelen.

Aber so geht das nicht weiter!

Wir werden und wollen unsere Arbeit fortsetzen,

trotz alledem –

weil wir verstanden haben,

was da auf dem Spiel steht in unserem

Land, in unserer Demokratie,

für die junge Generation und für alle.

Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen,

Solingen, Mölln, NSU, Halle, Hanau

mobilisieren uns,

uns alten und neuen Nazis konsequent

entgegenzusetzen, entgegenzustellen –

für eine lebenswerte,

offene Gestalt des Lebens unserer Gesellschaft.

Ursula Nikoleit, Peter Nikoleit, Rudi-Karl Pahnke

Dieter Starke, Christoph Polster, Henriette Leu.

Potsdam / Berlin, 24.02.20

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